Wetterdienste

 

Inhalt

  • Meteosat
  • NOAA
  • Radiosonden (Wetterballons)
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    Meteosat

     

    Bei den Meteosat-Satelliten (Meteorological Satellit) handelt es sich um Satelliten, die in einer geostationären Umlaufbahn in ungefähr 35.800 km über dem Äquator positioniert sind und von der europäischen Organisation Eumetsat betrieben werden.

    Gesendet wird auf zwei Kanälen im 1.7 Ghz Band (17 cm / L-Band). Die aufgenommenen Meßwerte werden in drei Spektralbänder zerlegt:

    • Band 1 (VIS / visible / sichtbar): Dieses wird zur rein visuellen Betrachtung verwendet.
    • Band 2 (WV / water vapour / Wasserdampf): Dieses wird zur Bestimmung des Wasserdampfgehaltes in der mittleren Atmosphäre verwendet.
    • Band 3 (IR / infrared / Infrarot): Zur Bestimmung der Temperatur in Wasser- und Landoberflächen verwendet.

    Die gesamte Erdoberfläche wird dabei in neun quadratische Ausschnitte aufgeteilt.


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    NOAA

     

    Bei den NOAA-Satelliten (National Oceanic & Athmospheric Administration) handelt es sich um sogenannte LEOS (Low-Earth-Orbit-Satelliten). LEOS sind Satelliten, die die Erde in Höhen zwischen 200 km und 2000 km umkreisen. Eine Erdumkreisung dauert in der Regel um die 100 Minuten und die "Sichbarkeit" des Satelliten berträgt dabei maximal 15 Minuten. Betrieben werden diese Satelliten von der National Oceanic & Athmospheric Administration in den USA.

    Die NOAA-Satelliten umkreisen die Erde beispielsweise in Höhen zwischen 800 km und 850 km. Es werden zwei Betriebsmodus verwendet: das analoge APT (Automatic Picture Transmission) auf 137 MHz und HRPT (High Rate Picture Transmission) auf 1.7 GHz.


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    Radiosonden (Wetterballons)

     

    Auch die lokalen Wetterdienste starten in regelmäßigen Abständen Radiosonden, die an einem mit Helium gefüllten Ballon (Wetterballon) hängen. Diese Radiosonden Übermitteln ihre Meßwerte im Wissenschaftsfunk-Bereich (Meteorological Aids Service) im 74 cm Band (zwischen 400.150 MHz und 406.000 MHz) oder 17 cm Band (zwischen 1668 und 1700 MHz) zur Meßstation. In der Regel werden diese Ballons alle 12 Stunden (00:00h und 12:00h UTC) von den jeweiligen Standorten gestartet. Es gibt aber auch einige Stationen, die täglich 3 bis 4 Sonden starten. Diese Ballons steigen langsam in die Stratosphäre auf und erreichen nach ca. 80 bis 90 Minuten eine Höhe von ca. 30 km (ca. 98425 ft). Danach platzen diese Ballons und das gesamte Radiosondengespann sinkt (fällt!) an einem kleinen Fallschirm wieder zu Boden. Dort werden sie dann auch regelmäßig von Trophäenjäger eingesammelt.

     

    PS: Hin und wieder sind diese Wetterballons auch der Auslöser für UFO-Sichtungen ;-)

     

    Wie kann ich diese Singale decodieren?
    Neulich teilte mir ein OM per E-Mail mit, dass auf der nachfolgenden Webseite eine gute Decodersoftware für Radiosonden zum Download bereit steht. Der Name des Decoderprogrammes lautet SondeMonitor und wird von der COAA (Centro de Observação Astronómica no Algarve) vertrieben. Diese Shareware kann nach einer erfolgreichen Installation 21 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang getestet werden.

  • http://www.coaa.co.uk/sondemonitor.htm

     


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